Im Dezember 1980 bin ich
geboren und in Berlin aufgewachsen.
Als meine Eltern und ich
1989 nach Lübars gezogen sind, war es nahe liegend, dass ich mit dem Reiten
anfange. Lübars , ein Bezirk am nördlichen Stadtrand von Berlin, ist ein
„Pferdedorf“ mit Reiterhof an Reiterhof. Leider hatte meine Familie keinen
Bezug zum Reitsport, hielt mich aber dennoch nicht davon ab.
Erst begann ich in einer
Reitschule mit dem Reiten und ein paar Jahre später hatte ich eine
Reitbeteiligung auf zwei älteren Ponys.
Als die beiden ihr
Gnadenbrot auf einem Fjordpferdehof bekommen sollten, bin ich mit ihnen „mitgezogen“.
So bin ich 1994 zu den
Fjordpferden gekommen. Eine Sucht, die nicht mehr loslässt.
Auf dem Hof gehörte ich
zum Inventar, habe geholfen die Pferde zu versorgen, Reitunterricht zu geben
und vieles mehr. Eben alles was zu einem richtigen Pferdemädel gehört. Jedes
Wochenende und auch mal während der Woche war ich dort, auch wenn ich jedes mal
eine Fahrzeit von 2 Stunden auf mich aufnehmen musste.
Die Inhaber des Hofes
waren sehr engagiert, das noch weitestgehend unbekannte Fjordpferd, zu
präsentieren. So bot sich mir die Gelegenheit auf den Messen Hippologica oder der
Grünen Woche einige Male in Schaubildern mitzureiten.
1999 bekam ich mein erstes
eigenes Fjordpferd, die damals 2-jährige Stute Tara.
Nach meinem Abitur lebte
und arbeitete ich von 2001 bis 2006 auf dem Fjordpferdehof Starbach . In der
Zeit sind mir die Fjords auf dem Hof sehr ans Herz gewachsen. Besonders mein
Lieblingspferd Sander zeigte sein Blindes Vertrauen zu mir, als ich ihn im
Alter von nur 4,5 Jahren mit verbundenen Augen auf der Hippologica geritten
bin.
Während des Studiums blieb
mir leider nur sehr wenig Zeit für meine Ponys. Seit meinem Umzug ins Rheinland
kann ich mich wieder mehr dem Reiten widmen. Die vielseitige Ausbildung von
Jungpferden ist mir sehr wichtig.
Mittlerweile liegt mir
besonders die Zucht von Fjordpferden am Herzen. Ein charakterlich
ausgeglichenes und dennoch sportliches Fjordpferd, welches über eine hohe
Rittigkeit verfügt, zu züchten, ist mein Ziel.
Ein besonderes Faible habe
ich für die Abkömmlinge des leider mittlerweile verstorbenen Hengstes Plutonik .
Auf die Empfehlung von Dirk Bindenberger habe ich Tara zu Plutonik zum Decken
gebracht ohne ihn vorher gesehen zu haben. Die Nachkommen zeichnen sich
ausnahmslos durch ihre besonders hohe Rittigkeit, „Go“ und
Leistungsbereitschaft aus.